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Tagungsbericht: Offenes Haus/Geschlossenes Haus? (19.05.2011 - 21.05.2011)

Christian Hellwig auf der Tagung in Posen (19.05.11-21.05.11)

Die Erforschung von nationalen und internationalen Grenzräumen ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Forschungsfeld für die Geschichts-, Kultur- und Sozialwissenschaft geworden. Dies zeigte sich zuletzt wieder auf der Tagung „Offenes Haus/Geschlossenes Haus“, auf der die Geschichte mittel- und osteuropäischer Grenzräume im 20. und 21. Jahrhundert in den Fokus gerückt wurde.

Auf Einladung des Historischen Seminars der Adam-Mickiewicz-Universität Posen referierte Christian Hellwig über das in Hannover ansässige Projekt, das die innerdeutsche Grenze als Symbol und Element der Erinnerungskultur erforscht. Der Hannoveraner Beitrag hob das Ausstellungsvorhaben „Grenzerfahrungen“ sowie die Bedeutung von Fotografien und Filme für die Erinnerung an die ehemalige Grenze hervor.

Anhand der breiten Fächerung der Tagungsbeiträge zeigte sich in diesem Zusammenhang erneut, dass es sich bei der Erforschung von Grenzräumen um ein an vielen Stellen unerschlossenes Forschungsfeld handelt, das die Wissenschaft auch in nächster Zeit in nationalen und internationalen sowie insbesondere auch interdisziplinären Kontexten beschäftigen wird und muss. Weitere Informationen zur Tagung sowie das Programm sind auf der zugehörigen Homepage zu finden.