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Zukunft der Grenzmuseen - Sammlungen, Präsentationen, Konzepte, wissenschaftliche Forschung, Koordination

 

Matthias Mahlke: Zukunft der Grenzmuseen - Sammlungen, Präsentationen, Konzepte, wissenschaftliche Forschung, Koordination, in Verbindung mit: Claudia Fröhlich, Carl-Hans Hauptmeyer, Rolf Keller, Hans Lochmann, Sascha Möbius, Michael Ploenus, Wieland Sachse, Detlef Schmiechen-Ackermann, Thomas Schwark, Matthias Steinbach, Ben Thustek, Hannover 2012. 

 

Auszug aus der Einleitung

Bereits bevor im November 1989 die Mauer in Berlin fiel und die Grenze West- und Ostdeutschland nicht mehr trennte, entstanden an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zahlreiche Museen, Gedenkstätten, Vereine, Initiativen und Lern- und Gedenkorte. Sie dokumentieren die Geschichte der deutschen Teilung, bezeugen das Leben an der Grenze und erinnern an das Grenzregime der DDR.


Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur beauftragte im Januar 2012 die an der Leibniz Universität Hannover angesiedelte Forschungsgruppe Innerdeutsche Grenze, die Museums- und Erinnerungslandschaft am ehemaligen niedersächsischen Grenzabschnitt zu beschreiben und mit dem Projekt »Zukunft der Grenzmuseen – Sammlungen, Präsentationen, Konzepte, wissenschaftliche Forschung, Koordination« die bisherige Entwicklung zu bilanzieren. Das Projekt konnte am 1. April 2012 begonnen werden.


Der vorliegende Bericht präsentiert eine Bestandsaufnahme von 24 Museen, Initiativen, Vereinen sowie Lern- und Gedenkorten entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze in Niedersachsen. Dokumentiert werden die erinnerungskulturelle und zeitgeschichtliche Arbeit, die diese Einrichtungen leisten und gegenwärtige strukturelle Probleme, mit denen die Akteure der kleinen, oft privat geführten Museen konfrontiert sind. Abschließend werden die Potentiale der Einrichtungen und ihre zukünftige Bedeutung in einer vernetzten, koordinierten und profilierten »Erinnerungslandschaft deutsch-deutsche Grenze« mit fünf Handlungsempfehlungen konzeptionell zusammengefasst.

 

                                                                                                                                          Inhaltsverzeichnis

 

 

Grenzziehungen – Grenzerfahrungen – Grenzüberschreitungen

Schwark, Thomas / Schmiechen-Ackermann, Detlef / Hauptmeyer, Carl-Hans (Hrsg.): Grenzziehungen – Grenzerfahrungen – Grenzüberschreitungen
Die innerdeutsche Grenze 1945-1990. Darmstadt 2011

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten." - Keine zwei Monate nach diesen denkwürdigen Worten begann am 13. August 1961 in Berlin der Mauerbau.
Die bereits bestehende Teilung des Landes wurde damit unüberwindlich, ein Faktum der deutschen Geschichte wie für die Menschen in beiden Teilen des Landes.


Aus Anlass des 50. Jahrestages des Mauerbaus präsentieren das Historische Museum Hannover und eine Forschungsgruppe der Leibniz Universität Hannover eine umfassende Ausstellung, die alle Aspekte der deutschen Teilung ganz konkret und anschaulich erfahrbar macht: Die Auswirkungen auf getrennte Ortschaften oder Familien, auf Grenzsoldaten oder Flüchtlinge. So werden die Unüberwindlichkeit der Grenze deutlich wie auch ihre Durchlässigkeit, die Bilder von ihr wie ihre Instrumentalisierung.

                                                                                                                                             Inhaltsverzeichnis